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PROF. DR. FRIEDRICH LUHAN UNTERNEHMENSBERATUNG & SEMINARE

HOAI ?!?
gibt es Alternativen!

Die HOAI, welche als gesetzliche Honorarregelung in Deutschland  lange Zeit von Architekten anderer Mitgliedsländer der EU als das Non plus Ultra der Honorierung angesehen wurde,  ist gerade in das Schussfeld der Europäischen Kommission geraten und wird unter Umständen aufgehoben.

Und was dann?

Gibt es Alternativen?

Selbstverständlich benötigen sowohl die Konsumenten und Auftraggeber, als auch die Planer selbst eine Unterstützung für die Ermittlung aufwandsgerechter Honorare.

Aber welche Formen sind heute nach EU-Kartellrecht überhaupt zulässig?

 

Ich beschäftige mich bereits seit 2005 mit der Erstellung von Cost Information Systems für Planerleistungen.

Das von mir geleitete Forschungsprojekt „Preisinformation bei Dienstleistungen“ hat bereits am 27.04.2007 einen Ergebnisbericht zur Aufwandserhebung Architektenleistungen in Österreich veröffentlicht.

Diese Aufwandserhebung (als Teil der HIA in Österreich) fand auch international große Anerkennung und wurde  als „best practice“ von einigen Ländern der Europäischen Union (u.a. Italien und Spanien) zum Vorbild genommen (siehe Merz, Rechtliche Rahmenbedingungen, ARIN 2011 S 233).

Durch die Verschärfung des Kartellrechtes der EU (am  14.01.2011 erschienen im Amtsblatt der Europäischen Union die Mitteilung der Kommission „Leitlinien zur Anwendbarkeit von Artikel 101 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf Vereinbarkeit über horizontale Zusammenarbeit“) sind Aufwandserhebungen, welche von Kammern oder Interessensvertretungen für ihre Mitglieder durchgeführt werden aber heute  nicht mehr zulässig.

Um die für die Konsumenten und Kunden wie auch für die Planer selbst unabdingbar notwendigen Aufwandserhebungen weiter durchführen zu können habe ich das System eines Stakeholder driven Cost Information System (SdCIS)  entwickelt.

Bei einem Stakeholder driven Cost Information System gibt es keine Beauftragung einer Forschungsprojektgruppe durch eine Kammer oder Berufsvereinigung. Die Initiative geht von einer Forschungsprojektgruppe aus, welche zur Durchführung der Aufwandserhebung alle Interessenspartner einlädt kostenfrei dem Stakeholder Advisory Board beizutreten, welcher die Aufwandserhebung begleitet und leitet.

Dadurch, wird sichergestellt, dass das Ergebnis der Aufwandserhebung breiten Konsens findet und auch der Überprüfung durch  Rechnungshöfe und Wettbewerbsbehörden Stand hält. 

 

Für die Konsumenten und Auftraggeber bietet ein Stakeholder driven Cost Information System die größtmögliche Gewähr für die Objektivität und Glaubwürdigkeit der Ergebnisse.

Ich konnte mit meinen bisherigen Forschungsprojekten  nachweisen, dass Stakeholder driven Cost Information Systeme auch in der praktischen Anwendung funktionieren.

 

Wenn es Zeit wird über Alternativen zur HOAI nachzudenken, kontaktieren Sie mich!

Ich stelle mein Know-how gerne zur Verfügung!

 

 

 

 

Durchgeführte Aufwandserhebungsprojekte:

 

Vorprojekt Aufwanderhebung Architektenleistungen in Österreich

Details zum Projekt

   

Aufwandserhebung Architektenleistungen in Österreich 

Details zum Projekt

Projektbericht



Aufwandserhebungen Leistungsbilder der Ingenieurbüros  Österreichs

Details zum Projekt

 



Aufwandserhebung Architektenleistungen Österreich - NEU 

Details zum Projekt


 

Beratungstätigkeit 2009 für eine Aufwandserhebung in Italien